Mit dem Frühjahrsputz die Seele reinigen

Geschrieben von SGs am in Oasen pflegen

Die Frühling ist endlich so richtig da, der Sommer naht schon bald. Draußen lacht immer öfter die Sonne, drinnen wird es wieder hell. So hell, dass man die Abermillionen Staubkörner und den Schmutz auf Möbeln und Böden in voller Pracht bewundern kann. Zeit für den Frühjahrsputz!

Das alljährliche Grossreinemachen tut nicht nur dem Zuhause gut. Auch die Seele lebt auf. Warum das so ist, erklärt Dr. Udo Baer, Gesundheitswissenschaftler und Sachbuchautor in einem Interview mit der Apotheken Umschau: „In der dunklen Jahreszeit hat nicht nur der Körper, sondern auch unsere Seele gewissermaßen Speck angesetzt. Wir haben uns zurückgezogen und eingeigelt. Jetzt kommen wir wieder in Bewegung.“ Und die neu gewonnene Energie wird oft in Putz- und Aufräumaktivitäten gesteckt.

Dämonen und Unglück vertreiben
Aber warum ausgerechnet Putzen und Aufräumen? Das Bedürfnis, das Zuhause wieder rundherum zu erneuern, reicht offenbar schon lange zurück . Schon die Kelten hatten ihre Hütten im Frühjahr besonders gründlich gereinigt. Schmutz galt als Dämonenversteck und Unglücksbringer.

Äußeres Ausmisten ist auch ein inneres Ausmisten
Der Frühjahrsputz ist das äußere Zeichen der Rundumerneuerung. Dr. Bär erklärt: „Bevor man etwas Neues starten kann, muss man das Alte loslassen. Dafür ist es notwendig, innezuhalten und eine Pause für die Achtsamkeit einzulegen.“ Wo stehe ich? Was brauche ich? Auf was kann und will ich fortan verzichten? „Jedes äußere ‚Ausmisten‘ ist immer auch ein inneres Aufräumen“, sagt Dr. Bär. Und der Frühling ist die beste Zeit dafür!

(Quelle: Apotheken Umschau)

 

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