Linoleum und Umwelt

Geschrieben von SGs am in Linoleum, Oasen erleben

Linoleum ist der einzige elastische Bodenbelag, der zu einem hohen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und baubiologisch unbedenklich ist. Leinöle, Harze und Jute wachsen innerhalb von wenigen Jahren nach, Kalkstein (Kreide) ist weltweit in überreichen Mengen vorhanden.

Bei der Gewinnung und Verwertung der einzelnen Grundstoffe wird möglichst ressourcenschonend vorgegangen; es entsteht kaum Abfall und nichts wird weggeworfen.

Produktionsreste, die bei der Korkverarbeitung anfallen, können nahezu ohne Rückstände bei der Linoleumherstellung weiter verwendet werden. Die restlichen Produktionsabfälle werden nach Farben sortiert, zerkleinert und fein gemahlen. Das Ergebnis ist Linoleummehl, das quasi als Rohstoff in der Produktion verwendet wird. Ein übergreifendes Recycling-System ist allerdings noch nicht installiert. Aus diesem Grunde werden alte Linoleumbeläge meist noch deponiert oder verbrannt. Auf der Deponie verrottet Linoleum problem- und restlos. (Quelle für diesen Abschnitt: www.baunetzwissen.de)

Durch seine natürlichen Bestandteile ist Linoleum selbst weitgehend frei von Formaldehyd, giftigen Lösemitteln, Weichmachern, Farbstoffen und gesundheitsschädlichen Schwermetallen. Lediglich an der Versiegelung scheiden sich die Geister. Große Hersteller bestehen auf einer “Veredelung” mit einer hauchdünnen Acrylatschicht. Die kann jedoch auch nachträglich entfernt werden. Alternative Hersteller propagieren die Pflege mit natürlichem Hartwachs.

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